Dekoloniale Kunsttherapie: Wenn der Anfang nicht wirklich der Anfang ist
Kunsttherapie wurde uns als Erfindung weißer Frauen des 20. Jahrhunderts gelehrt. Dabei heilten Menschen sich selbst und einander schon lange vorher mit Sand, mit Farbe, in der Arbeit mit Skulpturen. Bis heute wird Therapeut*innen Neutralität gelehrt und das in einem System, das mitnichten neutral ist. Doch was geht verloren, wenn wir uns vor unserer politischen und gesellschaftlichen Verantwortung verstecken und wie kann dekoloniale Kunsttherapie in der Praxis aussehen?
Deutschland in der Mental-Health-Krise: Warum Kunsttherapie jetzt wichtiger wird
41 Prozent der jungen Erwachsenen weltweit stecken in einer Mental-Health-Krise. Das deutsche Versorgungssystem bricht unter dem Gewicht zusammen. Über einen therapeutischen Zugang, den die meisten von uns in der Grundschule abgewählt haben.
Stagnation in der Psychotherapie: Was tun, wenn nichts mehr vorangeht?
Über 50 % der Patient*innen mit Depression sprechen nicht auf Psychotherapie an – und dennoch wird therapeutische Stagnation kaum offen besprochen. Wenn Sprache zur Abwehr wird, braucht der therapeutische Prozess einen Zugang jenseits des Gesprächs. Über die Grenzen verbaler Therapie und warum adjuvante Kunsttherapie der kluge nächste Schritt sein kann.